Minimumkriterien

ZukunftVIELFALT® hat es sich zum Ziel gesetzt, dass Diversity Management in der Organisation ganzheitlich umgesetzt wird. Das bedeutet, dass alle Kerndimensionen Berücksichtigung zu finden. Natürlich werden individuelle Schwerpunktmaßnahmen in bestimmten Bereichen gesetzt, die Minimumkriterien stellen aber sicher, dass in den restlichen Bereichen jedenfalls ein Mindestmaß an Beschäftigung stattfindet.

Zudem dienen die Minimumkriterien auch der Vermeidung von Diskriminierung in den verschiedenen Bereichen sowie dem Erreichen gesetzlich vorgegebener Standards (die in der Praxis oft nicht erfüllt sind) und unterstützen die Information und Weiterentwicklung der gesamten Organisation und aller ihrer Mitarbeiter_innen.

Das Erreichen der Minimumkriterien und eine entsprechende Dokumentation darüber sind Voraussetzungen für die Zertifizierung sowie die Auszeichnung durch ZukunftVIELFALT®.

Die Minimumkriterien im Überblick

  • Wir informieren unsere Mitarbeiter_innen regelmäßig über durchgeführte und geplante Diversity Maßnahmen und Themen.
  • Diversity Management ist als regelmäßiges Thema auf der Agenda der Organisationsleitung sowie in Abteilungs-Meetings.
  • Es wird darauf geachtet, dass die Organisationskommunikation keinerlei diskriminierende Formulierungen enthält.
  • Es gibt eine Möglichkeit in der Organisation, Diskriminierungsfälle anonym zu melden sowie einen klaren Prozess für den Umgang mit diesen Meldungen.
  • Das Management bekennt sich sichtbar nach innen und außen zu allen sechs namentlich genannten Kerndimensionen des Diversity Management.
  • Es gibt entsprechende Schulungen der Führungskräfte (neue/Nachwuchs-/bestehende Führungskräfte) zum Thema Diversity Management und Umgang mit sozialer Vielfalt (Sensibilisierungstrainings, Umgang mit Bewerber_innen etc.).
  • Wir haben einen schriftlichen Plan/Leitfaden, der unsere Diversity Bemühungen und Aktivitäten für alle Mitarbeiter_ innen verständlich beschreibt und der für alle Mitarbeiter_ innen zugänglich ist.
  • Alle Mitarbeiter_innen haben gleichberechtigten Zugang zu den Sozial- / Nebenleistungen der Organisation (z.B. Sport- angebote, Massagen, Hochzeits-/Verpartnerungsbonus etc.)
  • Alle Mitarbeiter_innen können gleichberechtigt an Weiterbildungsangeboten teilnehmen.
  • Wir haben eine klare Richtlinie, die die gleiche Entlohnung für gleiche Leistung sicherstellt, ungeachtet der Herkunft, des Geschlechts, des Alters (in Überstimmung mit geltenden Kollektivverträgen etc.) etc.
  • Wir informieren alle Mitarbeiter_innen aktiv über die Bedeutung der einzelnen Diversity-Dimensionen.
  • Bei uns gibt es keinerlei Altersbeschränkungen (nach oben wie unten) für die Teilnahme an Aus- und Weiterbildung und wir haben Mechanismen, um Altersdiskriminierung zu ver- hindern (Meldesystem, Aufklärung der Führungskräfte, …).
  • Wir orientieren uns bei der Definition von „Behinderung“ nicht nur am gesetzlichen Begriff „begünstigter Behinderter“, sondern berücksichtigen auch andere Beeinträchtigungen, die besondere Bedürfnisse hervorrufen (starke Fehlsichtigkeit, chronische Krankheiten, Allergien etc.) und erklären dies allen Mitarbeiter_innen und Führungskräften.
  • Bei Um- und Neubauten bzw. Neugestaltung unserer Organisationsanlagen und -räumlichkeiten berücksichtigen wir systematisch die Barrierefreiheit (ausg. Einschränkungen durch behördliche Auflagen).
  • Wir bezahlen nachweislich gleiche Löhne/Gehälter/Boni/etc. für gleiche Arbeit – unabhängig vom Geschlecht.
  • Wir gestalten alle Inserate (interne wie externe) geschlechts- neutral.
  • Wir haben eine klare, gleichberechtigende Definition von „partner_innenschaflicher Beziehung“, die in unserer Kommunikation und in unseren Aktivitäten (bspw. Sozial- leistungen) berücksichtigt wird.

  • Wir haben Mechanismen, die sicherstellen, dass eine Diskrimi- nierung aufgrund der Herkunft/Hautfarbe bei der Personal- suche bzw. Personalauswahl ausgeschlossen ist.

  • Wir verzichten auf das Anbringen religiöser Symbole in unseren Räumlichkeiten, wenn Mitarbeiter_innen dies wünschen bzw. sich davon gestört fühlen.
  • Wir haben Mechanismen, die sicherstellen, dass eine Diskriminierung aufgrund der Religion/Weltanschauung bei der Personalsuche bzw. Personalauswahl ausgeschlossen ist.