Der Regenbogenfaktor

Schwule und Lesben in Wirtschaft und Gesellschaft – von Außenseitern zu selbstbewussten Leistungsträgern. Oder: ist die sexuelle Orientierung tatsächlich Privatsache?

Darüber referierten und diskutierten Jens Schadendorf („Der Regenbogenfaktor“), Angela Schwarz (Leiter-Stellvertreterin Wiener Antidiskriminierungsstelle für gleichgeschlechtliche und transgender Lebensweisen), FH-Prof.in Mag.a Ulrike Alker, M.A. (Leiterin Gender & Diversity Management, FH Campus Wien), Mag. Andreas Hahn (Diversity Manager, UniCredit Bank Austria), Mag.a Sabine Mlnarsky-Bständig (Director HR, Austrian Airlines).

Am 24.02.15 luden wir gemeinsam mit dem club meritus in die FH Campus Wien ein. Unter dem Titel „Der Regenbogenbogenfaktor“ wurde die sich ändernde bzw. geänderte Rolle von Homosexuellen in Wirtschaft und Gesellschaft beleuchtet. Zu Gast war u.a. der Autor Jens Schadendorf, der das gleichnamige Buch „Der Regenbogenfaktor“ geschrieben und über seine Recherchenergebnisse berichtet hat. Dabei schilderte er auch, mit welchen Herausforderungen und auch Überraschungen er im Rahmen seiner Interviews mit Unternehmen und Organisationen konfrontiert war.

Sabine Caliskan ging in ihrem Vortrag der Frage nach, ob die sexuelle Orientierung eine Privatsache ist. Sie lieferte auch beeindruckende Zahlen über die österreichische Gesellschaft und lud die Teilnehmer_innen zum Selbstversuch ein, eine ganze Woche die eigene sexuelle Orientierung (egal welche) privat zu behandeln und nicht nach außen zu tragen und dennoch gleichzeitig authentisch zu sein.

In der anschließenden Podiumsdiskussion wurde angeregt über Praxiserfahrungen österreichischer Unternehmen diskutiert und Einblick in die Diversity-Aktivitäten von UniCredit Bank Austria, Austrian Airlines und der FH Campus Wien geboten. Aber auch die Stadt Wien (WASt) und ihre politischen Ambitionen zur gelebten Gleichstellung in Arbeit und Gesellschaft wurden erörtert.

 

Bilder der Veranstaltung